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Nachhaltig Bauen mit Holz im Bergischen Land

Die Wälder im Bergischen Land sind Rohstofflieferant und Naherholungsgebiet zugleich. (© travelpeter - Fotolia)

Das Stadtbild Wuppertals ist geprägt von der Schwebebahn und den rund 4.500 Baudenkmälern, viele davon aus dem 19. Jahrhundert. Die Zeichen standen auf Industriealisierung, Stahl und Stein waren damals die bevorzugten Baumaterialien. Damals dachte niemand an Klimaschutz oder Energiesparen...

Dass heute in der Region eine wachsende Nachfrage am nachhaltigen Bau- und Werkstoff Holz zu verzeichnen ist, davon zeugt unter anderem ein Lehrstuhl zum Thema Baukonstruktion und Holzbau in der Bergischen Universität Wuppertal oder auch die 200.000 m³ Holz, die jährlich in der Forstamtsregion Bergisches Land geschlagen werden. Wer sich angesichts dieser regionalen Holzernte-Daten um den ca. 76.000 ha großen bergischen Waldbestand sorgt, den kann sicher eine weitere Zahl beruhigen: Laut Angaben des Regionalforstamtes Bergisches Land wachsen hier nämlich in jedem Jahr ca. 350.000 m³ Holz nach! Mehr als die Hälfte dieses wachsenden Waldes besteht in der Region aus Laubbäumen. Damit liegt die Quote des Laubwaldes im Bergischen Land um mehr als 10 % über dem Bundesdurchschnitt. Insbesondere wird hier durch die einzelstammweise Nutzung und den Verzicht auf Kahlschläge die natürliche Verjüngung und der Strukturreichtum in den Wäldern gefördert. Viele Nadelholzreinbestände werden mit Laubholz angereichert, um den Wald zu stabilisieren. So ist und bleibt der Wald in der Region Rohstofflieferant und Naherholungsgebiet gleichermaßen. Die Stadt Wuppertal und zahlreiche regionale Verbände und Unternehmen fördern und vertreten mit  zahlreichen Maßnahmen u.a. die Verwendung des Baustoffes Holz sowie auch insgesamt die ressourcensparenden  und effektiven Einsatz von Energie und Rohstoffen. Die regionale Plattform „Neue Effizienz“ der Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz mbH beispielsweise bündelt und vernetzt diese Aktivitäten und sucht in ihnen auch die Wettbewerbsvorteile. Anlässlich und in Kooperation mit der BAUnatour in Wuppertal startet dieser Verband auch die Internet-Plattform „EffizienzHausRoute“ mit einer kostenfreien Busexkursion als Auftaktveranstaltung zur Freischaltung der Webseite. Mit "EffizienzHausRoute" wird auf Beispiele ressourcen- und energieeffizienten Bauens im Bergischen Land aufmerksam gemacht.

Staatssekretär Peter Knitsch (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen), Ursula Schulz (Bürgermeisterin Wuppertal), Frank Meyer (Baudezernent der Stadt Wuppertal), Jochen Stiebel (Geschäftsführer Neue Effizienz, Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz mbH) und Wolfgang Wüstenhagen (Obermeister der Stukkateur- Innung Wuppertal und Kreis Mettmann) und weitere Gäste eröffnen die BAUnatour in Wuppertal am Alten Markt offiziell am 3. September um 11 Uhr.

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