Bauer Hubert tourt mit
Bauer Hubert - seines Zeichens knollnasiger Experte für nachwachsende Rohstoffe aus Gülzow - ist mit seinen Geschichten vielen Kindern und auch Eltern als Comic-Figur bekannt. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) bietet in der Mediathek zur kostenfreien Bestellung viele Comics über Bauer Hubert und seine Abenteuer an. Derzeit stehen acht lustige Bauer-Hubert-Abenteuer zur Verfügung.
Als Begleiter der Wanderausstellung BAUnatour hat Bauer Hubert ebenfalls spannende Erlebnisse über ganz Deutschland hinweg. Er ist damit die zentrale Indenitfikationsfigur, mit der alle Altergruppen erreicht und besonders die Jüngsten begeistert werden...
Nähere Infos über NaWaRo für Kinder gibt es hier.
Bauer Hubert in der Holzstadt Rosenheim
Um Kinder und Erwachsene über die vielfältigen Möglichkeiten von nachwachsenden Rohstoffen zu informieren, reiste Rohstoff-Experte Bauer Hubert mit der BAUnatour-Infobox in die Holzstadt Rosenheim. Hier gab es viel Spannendes zu entdecken und zu erleben. Und auch Bauer Hubert begrüßte zusammen mit dem BAUnatour-Team viele große und kleine Gäste.
Ein Höhepunkt war sicher der Termin, den Bauer Hubert mit seinem "Kollegen" Bauer Maierhöfer aus Rosenheim hatte. Denn Bauer Maierhöfer ist ein klassischer "Waldbauer", d.h. so wie andere Bauern auf Feldern säen, sie pflegen und z.B. ihr Getreide ernten, so kümmert sich ein Waldbauer ausschließlich um den Wald. Er pflanzt die Baumsetzlinge in sog. Baumschulen, er hegt die jungen Bäume und schützt sie beispielsweise vor Rehen, die in den jungen Bäumen eine Delikatesse sehen. Bauer Malerhöfer schützt die Baumsetzlinge vor Wildverbiss auf zwei Arten: Einmal in dem er sie mit einem, für die Bäumchen unschädlichen Wachs einstreicht, das die Rehe aber gar nicht mögen. Und zum Anderen füttert er die Rehe v.a. im Winter, wenn es im Wald nicht viel Nahrung gibt. Denn im Wald sind die Nutzpflanzen die Bäume, die dort wachsen und das nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Waldbewohner. Und wie auf dem Feld das Getreide, wird dort das Holz geerntet.
Dabei arbeiten die Waldbauern bei uns "nachhaltig", d.h. sie "ernten" nur soviel Bäume und schlagen nur so viel Holz, wie im Wald auch wieder nachwächst. Und schon seit einigen Jahren wird sogar mehr Wald gepflanzt, als Holz entnommen wird. Wie das Statistische Bundesamt zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März 2010 mitteilte, ist die Waldfläche in Deutschland zwischen 1992 und 2008 pro Jahr durchschnittlich um 176 Quadratkilometer gewachsen; dies entspricht etwa der Fläche der Stadt Karlsruhe. Etwa 30% der Bodenfläche Deutschlands (357.111 Quadratkilometer) sind mit Wald bedeckt. Das zeigen Auswertungen des amtlichen Liegenschaftskatasters von Ende 2008. Unter den Flächenländern haben Rheinland-Pfalz mit 42% und Hessen mit 40% den höchsten, Schleswig-Holstein mit gut 10% den niedrigsten Waldanteil.
Für Bauer Hubert war besonders interessant, dass Kollege Maierhöfer ihm zeigte, wie man früher die Bäume aus dem Wald heraus transportierte. Zum "Holzrücken, so wird der Holztransport "zu Pferde" genannt, brauchte man nämlich früher die vierbeinigen Helfer und auch heute noch ist diese Art der "Holz-Bewegung" speziell in Wäldern an Berghängen immer noch gefragt. Bauer Hubert jedenfalls war begeistert und er durfte zur Belohnung auch noch an einer großen Säge ein paar riesige Bretter aus dem Baumstamm heraussägen, der vorher von den Pferden "Toni" und "Froni" zur BAUnatour-Infobox gezogen wurde.









