Peter Gaffert, Oberbürgermeister von Wernigerode

"Holz zum Anfassen, Entdecken und Erfahren...", das bot die Holzaktionswoche des Landesbeirates Holz vom 11. bis 15. November 2011 in Wernigerode. Gemeinsam mit dem Jugendwaldheim "Drei Annen" und dem Nationalpark Harz sollte für den Einsatz von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft als Baustoff, Werkstoff, Rohstoff und Energieträger geworben werden. Der Landesbeirat Holz ist die Plattform verschiedener Akteure der stofflichen und energetischen Holznutzung und berät das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt.

Im Rahmen der Aktionswoche gastierte auch die Wanderausstellung "BAUnatour - Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen" des Bundeslandwirtschaftsministeriums und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe. Regionale Ökobau-Fachleute aus Verbänden, Handwerk, Planung und Handel standen den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. In der Infobox war eine Vielzahl an Exponaten, unabhängige Fachberatung von Experten und umfassende Informationen rund ums Thema Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen täglich zu sehen. Schulen hatten die Möglichkeit, kostenlose Führungen nach Anmeldung zu erhalten.

An die Aktionswoche schloß sich der 9. Bundeskongress für Führungskräfte Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse an. Er fand vom 14. bis 17. November in der bunten Stadt am Harz statt. Die Interessenvertretung der Privatwaldbesitzer diskutierte unter anderem zur zukünftigen Förderung der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse und über die gemeinsame Holzvermarktung.

Mark Weinmeister, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

"Ich freue mich, dass heute zum vierten Mal die Ausstellung BAUnatour in Hessen gezeigt wird. Bisher ist es jedes Mal gelungen, örtliche Akteure z.B. aus Handwerk, Handel, Wissenschaft  und Kommune einzubeziehen.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt über ganz herausragende wissenschaftliche Kompetenz zum Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen: zum einen im Bauingenieurwesen, zum anderen bei den Architekten. Im Rahmen dieser Ausstellung wird das preisgekrönte Haus „Solar Decathlon“ an der TU Darmstadt besichtigt werden, eine Arbeit des dortigen Fachbereichs Architektur von einer studentischen Arbeitsgruppe, geleitet von Herrn Professor Hegger. An diesem Objekt wird deutlich, dass Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen und Energieeffizienz gut zusammenpassen.

Der Holzbau hatte in den vergangenen Jahrzehnten bis heute erhebliche Bedeutung in Hessen. Hessen ist unter den Bundesländern das Land des Holzbaues !

Im Jahr 2010 waren 20% der neu gebauten Wohngebäude in Hessen Holzbauten. Im Vergleich dazu lag der Anteil im gesamten Bundesgebiet bei 15%.
Nicht nur durch die energieeffiziente Bauweise, die mit Holzbau sehr gut realisiert werden kann, sondern auch durch das Baumaterial selbst sind Holzbauten klimafreundlich: zum einen ist Holz ein CO2 –Speicher; zum anderen ist der Holzbau in vielen Fällen weniger energieintensiv als der Einsatz anderer Baustoffe.

Private Bauinteressierte, aber auch Kommunen, Unternehmen und Vereine sollten deshalb zukünftig für ihre Bauvorhaben eine Bauweise mit Holz, aber auch anderen nachwachsenden Rohstoffen in Erwägung ziehen. Bei näherer Betrachtung werden diese Materialien zunehmend überzeugen. Der BAUnatour-Ausstellung hier in Darmstadt wünsche ich hohe Aufmerksamkeit."

Brigitte Lindscheid, Umweltdezernentin Darmstadt

"Ich begrüße die Wanderausstellung hier an zentralster Stelle im Herzen Darmstadts und freue mich über die hier geballt vorhandene Fachinformation für Bürgerinnen und Bürger zum Thema Hausbau und Modernisierung, Wärmedämmung und Klimaschutz aus nachwachsenden Rohstoffen.
Die derzeitige Temperatur lässt uns in den Wohnungen wieder ans Heizen denken, die Themen Energiesparen und Wärmedämmung sind wichtig und sollten auch im Hinblick auf die Ressourcenschonung und die CO2-Reduktion mit sorgfältiger Planung bald angegangen werden. Eine ökologisch sinnvolle Modernisierung hilft neben unserer Natur auch unserer eigenen Gesundheit... und auch letztendlich der unseres Geldbeutels .

Die Stadt Darmstadt ist seit 1995 Mitglied im Klimabündnis, einem europäischen Netzwerk von Gemeinden und Landkreisen, die sich verpflichtet haben, das Weltklima zu schützen. Wir haben das anspruchsvolle Ziel,den CO2-Ausstoß erheblich zu reduzieren.

Gerade die energetische Sanierung des Altbaubestandes ist für den Klimaschutz in Deutschland eine der wichtigsten Maßnahmen, da beim Neubau bereits die verschärften Vorschriften zur Energieeinsparung zu beachten sind. Zwar sind die klassischen Wärmedämm-Verbundsysteme hierzu geeignet. Sie sind jedoch industrielle Kunstprodukte. Mit Naturmaterialien können die selben Effekte im Klimaschutz und damit auch die Verringerung der Energiekosten erreicht werden. Nachwachsende Rohstoffe sind vielfältig als Dämmsystem und zur Renovierung geeignet, wie die hier heute beginnende Ausstellung verdeutlicht.

Ich fordere Sie auf, die Angebote der Fachberatung zum nachhaltigen Sanieren beim Bauen im Bestand sowie zu Holz- und Lehmbau in Anspruch zu nehmen. Über die Möglichkeiten informiert auch unser städtischer Energieberater Franz Schimek am morgigen Mittwoch.

Es freut mich, Herr Prof. Dr. Katzenbach, dass Sie ermöglicht haben, am Rande der Ausstellung eine Exkursion ins preisgekrönte Plus-Energiehaus der TU Darmstadt, dem Heggerhaus
am Donnerstagabend anzubieten und danke meinem Umweltamt für die geleistete Koordination.

Ich wünsche viele interessante Beratungsgespräche."

Prof. Dr. Meinhard Schulz-Baldes, Koordinator Klimastadt Bremerhaven

"Gebäude nutzen in Deutschland 40% der Gesamtenergie und stehen für 20% des CO2-Ausstoßes. Hier gibt es ein großes Einsparpotenzial – natürlich auch in Bremerhaven. Eine energetische Renovierung ist dabei gut für das Klima und langfristig auch gut für den Geldbeutel, denn die Energiepreise werden, ebenso wie der Meeresspiegel, stetig weiter steigen. Unsere Stadt nimmt "Kurs Klimastadt" und gerade im gewerblichen wie im privaten Gebäudebestand können Firmen und Bürger durch energierelevante Maßnahmen helfen, dass Bremerhaven sein selbst gewähltes Ziel Klimastadt auch erreicht. Und nutzt man zur Renovierung nachwachsende Rohstoffe, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Die energietage im Schaufenster Fischereihafen geben dazu reichlich Anregungen und Fachberatung, etwa durch BAUnatour oder energiekonsens. Bremerhaven ist im Aufbruch, packen wir das Jahrhundertthema Klimawandel gemeinsam an."

Franz Untersteller (MdL), Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg

"Baden-Württemberg hat sich viel vorgenommen im Bereich Bauen, Sanieren und Energie sparen. Dies sind neben dem beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien entscheidende Hebel, um die nötigen Weichen für eine Energiewende zu stellen. Hierfür sind Beratung, Information und Sensibilisierung unerlässlich. Deshalb freuen mich Aktivitäten wie die BAUnatour. Ich bin sicher, dass sie genau an der richtigen Stelle ansetzen, denn BürgerInnen können im Vorbeigehen die Vorteile der natürlichen Dämmstoffe kennen lernen und hautnah fühlen.
Das gelungene Ausstellungskonzept verschafft den natürlichen Dämmstoffen die nötige Aufmerksamkeit in einem passenden Ambiente. Davon konnte ich mich bei meinem Besuch in Tübingen am 25.9.2011 selbst überzeugen.
Dass die BAUnatour gerade anlässlich des Energietags Baden-Württemberg im Ländle präsentiert wurde, freut mich besonders. Ich wünsche mir, dass auch beim Energietag 2012 wieder ein Ort in Baden-Württemberg im Tourkalender stehen wird.
Ich wünsche den Organisatoren und Betreuern der Tour weiterhin viele interessierte BesucherInnen, die sich für natürliche Dämmstoffe erwärmen."

Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen

© Stadt Tübingen

"Die energetische Sanierung des Altbaubestands ist für den Klimaschutz in Deutschland eine der wichtigsten Maßnahmen. Das klassische Wärmedämmverbundsystem tut dafür gute Dienste, ist aber ein industrielles Kunstprodukt. Wer höhere Ansprüche stellt, kann mit Naturmaterialien dieselben Effekte für den Klimaschutz und die Verringerung der Energiekostenrechnung erreichen. Darüber hinaus wohnt man aber mit dem guten Gefühl, die eigenen vier Wände mit nachwachsenden Rohstoffen gedämmt zu haben und hat maximalen Schutz vor Gesundheitsgefährdungen durch Schadstoffe. BAUnatour informiert über diese Möglichkeiten und trägt damit zum Klimaschutz und zur Aufklärung über die Möglichkeiten natürlicher Baustoffe wesentlich bei. Eine lohnende Ausstellung, für Alle, die mehr tun wollen und hohe Ansprüche haben."

Manfred Wolf, Bürgermeister von Köln

"Um das inzwischen auch international anerkannte "zwei-Grad-Ziel" zu erreichen und die Folgen des Klimawandels für Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten müssen auch die Städte sich im Klimaschutz engagieren und nachhaltig handeln. Köln ist seit 1992 Mitglied im Klima-Bündnis, einem europäische Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sich verpflichtet haben, das Weltklima zu schützen. Ergänzend trat die Stadt Köln 2008 dem Europäischen Bürgermeisterkonvent bei. Die Ziele hier sind eine mindestens 20 %-ige Steigerung der Energieeffizienz. (...)

Um diese Ziele zu erreichen sind das Zusammenspiel vieler Faktoren und die Beteiligung der Menschen erforderlich. Mit ökologischem Bauen und Wohnen kann jeder Bürger eigenverantwortlich einen wichtigen Beitrag leisten. Damit wird die Gestaltung der eigenen Lebensumwelt zur Schnittstelle vom lokalen Handeln zum globalen Denken. (...)"

Klaus Strehl, Bürgermeister von Bottrop

"Schon seit vielen Jahren unterstützen wir Projekte, die einen verantwortlichen Umgang mit unseren Ressourcen fördern. Dies fängt bei einem sorgsamen Umgang mit Wasser an und endet noch lange nicht beim verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien.

Der Entschluss zum Ausstieg aus der Atomenergie und die damit verbundene Energiewende sowie die weltweit steigenden Energie- und Rohstoffpreise haben diesen Bestrebungen neuen Schwung verliehen und das Thema aktuell wie nie zuvor gemacht.

In Bottrop hat die Energiewende bereits begonnen. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, in den nächsten 10 Jahren in einem großen Teil Bottroper Stadtgebietes unseren CO²-Ausstoß um die Hälfte zu reduzieren. (...) Ob es um die Gestaltung von Innenräumen geht oder um Wärmedämmung und Feuchtigkeitsisolierung – für alle Bereiche gibt es heute eine Vielzahl von Anbietern hochwertiger Baustoffe und Materialien. Ihnen allen gemeinsam ist: Nachwachsende Materialien bieten ausgezeichnete Umwelteigenschaften und einen hohen Wohnwert.

Eine Ausstellung, die über Bauen und Wohnen mit nachwachsenden, umweltfreundlichen Rohstoffen, über ressourcenschonende Heiztechnologien, über umweltgerechte Dämmstoffe informiert, ist gerade uns in der InnovationCity mehr als willkommen. Mit einem Satz: Es ist die richtige Ausstellung am richtigen Ort zur richtigen Zeit.

Ich begrüße die Initiatoren und Betreuer der Ausstellung BAUnatour ganz herzlich und ich danke Ihnen dafür, dass Sie Bottrop als Standort ausgewählt haben! (...)

Ich bin sicher, die Besucher der Ausstellung werden eine Fülle neuer Informationen und Anregungen mit nach Hause nehmen. Und ich hoffe, dass die hier vorgestellten Möglichkeiten im Anschluss daran auch in so manches Bottroper Haus Einzug halten werden. (...)"

Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europa-Parlaments

Reinhard Bütikofer, zu Gast am Runden Tisch der BAUnatour auf Rügen, sieht die Ausstellung als Baustein zur umweltvertäglichen Energieversorgung.

"Es freut mich besonders, dass die Insel Rügen als Bioenergie-Region ein Weg zur nachhaltigen Entwicklung eingeschlagen hat. Diese Ausstellung ist daher ein sehr passender Baustein, um die Idee von Nachhaltigkeit, Erneuerbaren Energien und Energieeffizient zu präsentieren. Besonders positiv ist es, dass hier vor Ort eine praktische Beratung stattfindet. Mit solchen Initiativen wird auf regionaler Ebene ein Beitrag zu einer gesamteuropäischen Entwicklung geschaffen, die auf eine umweltverträgliche und zukunftsfähige Energieversorgung setzt. Dabei kann Mecklenburg-Vorpommern eine Vorreiterrolle spielen, denn hier könnten wir bereits im Jahr 2016 100 % unseres Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien decken."

Kerstin Kassner, Landrätin des Landkreises Rügen

BAUnatour bringt Umweltschutz und Wirtschaft zusammen, so Kerstin Kassner, Landrätin auf Rügen.

"Ein herzliches Willkommen der Ausstellung „BAUnatour“ auf der Insel Rügen. Der Standort im Hafen von Sassnitz – direkt am Meer – ist gut gewählt, hat doch der hier in der Nähe gelegene Buchenwald Jasmund gerade die Würdigung als Naturerbe erhalten.

Die Naturschönheiten sind das Kapital der Insel Rügen und es gilt, sie zu erhalten. Solche Prozesse wie „Leader“ oder die „Bioenergieregion“ tragen zur Akzeptanz bei der Bevölkerung bei. Die Ausstellung wird Bauherren Möglichkeiten präsentieren, Wirtschaft und Umwelt in Übereinstimmung zu bekommen.

Ich wünsche ihr und dem engagierten und sachkundigen Herrn Michael Lohr viele Besucher."

Hans-Joachim Hacker, Mitglied des Deutschen Bundestages

Hans-Joachim Hacker, MdB und Mitglied des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages besuchte die BAUnatour in Wismar.

"Hausbau und Modernisierungsmaßnah-
men sind für viele Bundesbürger ein wichtiges Thema. Energiesparendes Bauen und gesundes Raumklima sind zwei Themenfelder, die in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen haben. Auf diesen Gebieten besteht ein enormer Informationsbedarf, weil fehlerhafte Entscheidungen zu hohen Folgekosten führen können. Mit der Wanderausstellung „BAUnatour“ wird Hauseigentümern und Fachexperten aus dem Handwerk eine solide Beratung angeboten, die man nur empfehlen kann. Ich bedanke mich ganz herzlich für das informative Fachgespräch in Wismar am 3. August 2011."

Thomas Beyer, Bürgermeister Wismar

Thomas Beyer sieht in vielen Gebäuden in Wismar bau-historische Belege für die Werthatligkeit nachhaltiger Baustoffe.

"Es ist für Wismar selbstverständlich, der Wanderausstellung „Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen“ eine geeignete Präsentationsplattform und somit eine – wenigstens zeitweise – Heimat zu stellen.

Die Hansestadt Wismar verfügt über eines der europaweit größten Cluster der holzverarbeitenden Industrie. Hier werden aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz u a. Baustoffe (Leimbinder u. OSB Platten), hochwertige Fußbodenbeläge (Laminat) oder auch alternative Brennstoffe (Holzpellets) produziert.

Neben der Entwicklung und Produktion von Bau- und Brennstoffen steht Wismar ganz im Zeichen einer jahrhundertelangen Bautradition auf Basis natürlicher und nachwachsender Rohstoffe. Die denkmalgeschützten Fachwerk- und Backsteinbauten sind Zeugnisse dieser Baukunst und vor allem für die Beständigkeit der verwendeten Materialien. Durch die Wahrung und Erhaltung dieser nachhaltigen Bauweisen ist es der Hansestadt Wismar gelungen, den Titel „Weltkulturerbe“ durch die UNESCO verliehen zu bekommen.

Neben den wirtschaftlichen und baulichen Highlights rundet die Hochschule Wismar den Tourstandort der Wanderausstellung ausgezeichnet ab. Durch die Ausbildung und Forschung, insbesondere in den Fakultäten für Ingenieurwissenschaften und Gestaltung, bildet die Hochschule - innerhalb der Region - eine tragende Säule für eine nachhaltige Entwicklung im Bereich Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen. Nicht zuletzt hängen zukünftige Innovationen und ein ökologisches Bewusstsein im Bauhandwerk von den Ingenieuren, Architekten und Designern von Morgen ab.

Wirtschaft, Forschung und Tradition bilden am Standort Wismar eine fruchtbare Gemeinschaft und sind Grundlage der stetigen positiven Entwicklung der Hansestadt.
Um so mehr freue ich mich, dass die Wanderausstellung  „BAUnatour“ Station in Wismar macht und somit Impulse für die Nutzung und Weiterentwicklung natürlicher Baustoffe und ressourcenschonender Brennstoffe gibt."

Karsten Pellnitz, Referatsleiter des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV

Nachhaltiges Handeln und ganzheitliches Denken komme an der Frage, was nach der Nutzungszeit eines Hauses geschieht, nicht vorbei, so Karsten Pellnitz.

"Ich begrüße die Wanderausstellung BAUnator hier in Wismar sehr herzlich. Ich freue mich sehr, dass diese interessante Ausstellung nun auch in Wismar eröffnet wird.  Damit wird das Informationsmaterial über die Möglichkeiten nachhaltig zu bauen weiter gestreut. Die Stadt Wismar bietet sich hierfür besonders als Multiplikator an, da sie zusätzlich viele Gäste in den Sommermonaten anzieht. (...) Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen bietet viele Möglichkeiten umweltfreundlich zu agieren, ein gesundes Wohnklima zu schaffen und sich für den Klimaschutz aktiv ein zu setzten. Diese Wanderausstellung wird dies seinen Besuchern praktisch und anschaulich unter Beweis stellen. (...) Nachhaltiges Bauen, Bauen und Sanieren mit Holz und Nachwachsenden Rohstoffen ist praktizierter Umweltschutz. Angefangen von der CO2 Speicherung über die unproblematische Verwertung der Baumaterialien nach ihrer Nutzung bis hin zum gesunden Wohnklima. Es ist ein Teil von verantwortungsvollem Handeln gegenüber künftigen Generationen und die richtige Entscheidung im Hinblick auf Klima- und Umweltschutz. Deshalb ist es eine Ehre und Freude für mich, die heutige Eröffnung der Wanderausstellung hier in Wismar vornehmen zu können. Ich wünsche den Veranstaltern zahlreiche und interessierte Besucher, die Anregungen für ihre Bauvorhaben mit nach Hause nehmen wollen."

Dr. Gerd Müller, parlamentarischer Staatssekretär des BMELV

Dr. Gerd Müller zeigt die Vorteile des Holzbaus am praktischen Beispiel in der BAUnatour-Infobox.

"Zum Thema: „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“ drängt sich die Verbindung dieser Form des Bauens zu meinem Amt in Berlin geradezu auf.

Denn Nachwachsende Rohstoffe sind die Klammer, die natürliches und naturgerechtes Bauen mit der Land- und Forstwirtschaft zusammenbringen.

Wir haben als Bundesregierung hier einen klaren Kurs: Das Thema „Bauen und Wohnen“ haben wir als eines von 12 wichtigen Handlungsfeldern in den Aktionsplan zur stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe aufgenommen. Eine Maßnahme ist unsere Wanderausstellung BAUnatour. Wenn wir den Bau und die Nutzung von Gebäuden langfristig betrachten, dann sind Naturbaustoffe oft die bessere Wahl. Wir wollen damit regional Impulse und ein Signal für den Klimaschutz und für die Wertschöpfung im ländlichen Raum setzen.

In diesem Jahr steht vor allem der Baustoff Holz im Mittelpunkt. Denn das Jahr 2011 ist das Internationale Jahr der Wälder. Der Wald hat nicht nur für Klima, Wasser und Artenvielfalt eine besondere Bedeutung. Der Wald liefert uns ebenso wertvolle Rohstoffe und sichert vielen Menschen das tägliche Brot.

Kurz gesagt: Holz tut uns gut!"

Ulrike Hotz, Erste Bürgermeisterin von Reutlingen

Baubürgermeisterin und Architektin Ulrike Hotz lud die Presse anlässlich der Eröffnung in Reutlingen in die BAUnatour-Infobx ein.

"Bereits mit der Standortwahl hat die Stadt Reutlingen / Abteilung Umweltschutz d.h. die Koordinatorin Barbara Fischer einen spannenden Ort gewählt. Neben der Marienkirche, eine der schönsten und bedeutendsten Bauwerke der Gotik in Württemberg, für die die Erbauer fast 100 Jahre benötigten (1247- 1343), wurde das „Neue Bauen“ mit Ideen der Zukunft präsentiert ... Im Herzen der Stadt an der pulsierenden Flaniermeile Wilhelmstraße wurde die Bevölkerung sachkundig darüber informiert, wie natürliche, nachwachsende Rohstoffe im Bauwesen sinnvoll genutzt werden können und diese damit auch zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz beitragen."

Carda Seidel, Oberbürgermeisterin von Ansbach

Für Carda Seidel ist die BAUnatour vor allem aus Gründen des Klimaschutzes relevant.

"Die ansprechende Wanderausstellung „BAUnatour“ passt wunderbar zu Ansbach. Sie gibt zahlreiche Anregungen und innovative Tipps für die Nutzung nachwachsender Rohstoffe im Bausektor und trägt damit zum Klimaschutz bei.“ Die Stadt Ansbach hat mit der Erstellung eines eigenen Klimaschutzkonzeptes die Weichen für eine CO2-Reduzierung gestellt und nach einer Bestands- und Potenzialanalyse sehr ehrgeizige Ziele festgelegt. Dabei geht es um Maßnahmen der energetischen Sanierung im Gebäudebestand genau so, wie um klimaschonende Mobilität und Reduzierung des Storm- und Wärmebedarfs – und zwar bei privaten Haushalten, Industrie, Handel, Dienstleistern und Kommune."

Georg Löffler, Oberbürgermeister von Neustadt an der Weinstraße

Georg Löffler begrüßt die BAUnatour im Namen der Neustädter Bürger.

"Der Stadt Neustadt an der Weinstraße als größte Stadtwaldbesitzerin der Pfalz ist es ein ganz besonderes Anliegen, den klimafreundlichen Rohstoff Holz wieder vermehrt ins Bewusstsein zu rufen. Egal, ob als Energielieferant oder aber als Material im Bereich der Dämmung als Baustoff. Gerade in Zeiten steigender Erdölpreise und der Suche nach neuen Energie- und Bauformen ist die Ausstellung BAUNatour ein wichtiger Impuls für eine nachhaltige und zukunftsträchtige Entwicklung. Ich bin stolz und dankbar, dass diese interessante Wanderausstellung Station in Neustadt an der Weinstraße gemacht hat."

Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin von Saarbrücken

Charlotte Britz begutachtet Holzfaserdämmstoffe in der BAUnatour Infobox.

„Der Zeitpunkt für die Wanderausstellung ‚BAUnatour - Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen’ hier in Saarbrücken könnte nicht besser gewählt sein. Der sich abzeichnende erfreuliche gesellschaftspolitische Konsens zum Ausstieg aus der Atomenergie wird der Diskussion um nachhaltige Wirtschaftsweisen weiteren Auftrieb geben. Ich bin überzeugt, dass den Städten und Gemeinden dabei eine ganz große Verantwortung zukommen wird.

BAUnatour zeigt, wie nachwachsende Rohstoffe sinnvoll genutzt werden können sowie durch den Einsatz neuester Heiztechnologien Ressourcen nachhaltig geschont werden. Das stärkt die Wertschöpfung vor Ort, die heimische Landwirtschaft und führt zu einem gesunden Raumklima. Umweltbewusstes Wohnen ist heutzutage wichtiger als je zuvor. Nicht zuletzt werden drastisch steigende Primärenergie- und Rohstoffpreise dazu beitragen, dass der Einsatz nachwachsender Rohstoffe - wenn ihre Erzeugung nachhaltig und in einem vernünftigen Gleichgewicht zu den übrigen land- und forstwirtschaftlichen Zielen erfolgt - auch den Geldbeutel der privaten, gewerblichen und öffentlichen Investoren schont.“

Georg Rosenthal, Oberbürgermeister von Würzburg

Bereits im Oktober 2010 begrüßte Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal die BAUnatour in Mainfranken.

"Ich begrüße sehr das Engagement des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Umsetzung dieser gelungenen und ansprechenden Wanderausstellung. Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen im Bau ist klima- und ressourcenschonend, weist eine hohe Lebensqualität auf und bietet neue, innovative Möglichkeiten des Lebens. Die Ausstellung zeigt uns hier in Würzburg, welche Möglichkeiten die Nutzung nachwachsender Rohstoffe im Hausbau haben kann. Wir nehmen die zahlreichen Anregungen gerne an, unsere hiesige Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt hat sich aktiv beteiligt. Wir werden die Themen  in unseren Netzwerken auch weiter diskutieren."

Simone Kaes-Torchiani, Beigeordnete und Baudezernentin der Stadt Trier

Apellierte an die Trierer Bürger, die Ausstellung zu besuchen: Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani

"Nachwachsende Rohstoffe sind keine "neue Erfindung" unserer Zeit. Die meisten Menschen dieser Erde leben (noch) in Wohnungen und Gebäuden aus, die uns die Natur gibt. Uns sie leben in der Regel auch gesund darin. Aber mit den Heute verfügbaren Techniken können Naturbaustoffe standardisiert und damit für jeden Handwerker und auch Laien zu einem akzeptablen Preis / Leistungsverhältnis genutzt und eingesetzt werden.

Ich freu mich, dass die BAUnatour nach der Grünen Woche Berlin nun erstmals, gemeinsam mit Akteuren aus unserer Region, über den praktischen Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und Baustoffen in der schönen Fußgängerzone der ältesten Stadt Deutschlands informieren wird.

Wir haben in unserer Region bereits eine Reihe von energetischen Altbausanierungen und Neubauten, die nachhaltig gebaut wurden. Am bekanntesten ist wahrscheinlich das erste statisch selbsttragende Strohhaus Deutschlands in Trier-Irsch: Hier wurde das Getreide vom Acker zu Brot und das Stroh zu einem modernern Wohnhaus verarbeitet.

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe reduziert nicht nur wachsende Müllberge. Sonder auch unseren ökologischen Fußabdruck für nachfolgende Generationen. Ich wünsche allen Aktiven der Wanderausstellung viele gute Gespräche mit interessierten Besuchern und eine nachhaltige Umsetzung schöner Projektideen! Die Ästhetik von Naturbaustoffen, ihre Ausstrahlungskraft und die Harmonie ihrer Farben hat schon Generationen vor uns inspiriert, lassen wir uns inspirieren und anstecken von der Vielfalt ihrer Einsatzmöglichkeiten."

Wanderausstellung BAUnatour 2011-2012

 

© www.nachwachsende-rohstoffe.de