Nachhaltig Bauen ganz oben
Inmitten der einzigartigen Landschaft auf der Urlaubsinsel Sylt ist mit dem Nordseebad List die nördlichste Ortschaft Deutschlands gelegen. Sie bietet vielen Urlaubern nicht nur ein außergewöhnliches Ambiente sondern mit der BAUnatour auch sinnvolle und hilfreiche Informationen rund ums Thema nachhaltig Bauen und Wohnen. Das Zentrum des Küstenortes ist der Hafen und genau hier steht die BAUnatour-Infobox vom 24.08. ab 15 Uhr bis einschließlich 01.09. Zur offiziellen Eröffnung begrüßen am Donnerstag, den 25.08.2011 um 13 Uhr Lists Bürgermeister Wolfgang Strenger und Dr. Matthias Strasser, Geschäftsführer des Erlebniszentrums Naturgewalten sowie Boris Ziegler, Betriebsleiter der Kurverwaltung die Bewohner und die Gäste der Insel Sylt.
Inmitten von imposanten Dünenketten und urwüchsiger Uferlandschaft prägen in List vor allem maritime und skandinavisch anmutende Häuser das Stadtbild. Viele der reetgedeckten Landhäuser sind im ländlichen Umfeld des eher beschaulichen Küstenortes zu finden. Alles dreht und wendet sich in und um den Lister Hafen. Hier landet die Fähre von der dänischen Insel Röm, in den Restaurants und Cafés kann man gemütlich sitzen, von hier aus starten die Ausflugskutter zu den Seehundsbänken, kleine Segelschiffe und Krabbenkutter legen an...
Die politische Gemeinde List auf Sylt ist der nördlichste Ort Deutschlands und besticht durch ihren Strand und die einzigen Wanderdünen Deutschlands. Das Gemeindegebiet umfasst 1286 Hektar und besteht zum größten Teil aus naturschutzrechtlich geschützten Biotopen, insbesondere aus Dünen und Heide.
Astrid Damerow (MdL) zur Stippvisite in der Infobox
Von der Qualität der Ausstellung, der Infomaterialien und der Exponate der BAUnatour Wanderausstellung wollte sich Astrid Damerow in ihrem Wahlkreis selbst überzeugen. So kam sie am Samstag, den 27.08.2011 gerne in die Box, um sich zusammen mit anderen Bürgern beraten zu lassen.
BAUnatour auf Inseltour
Das Konzept, die Ausstellung an hochfrequentierten und bekannten Urlaubsorten zu platzieren, ist erfolgreich: Die Fachberater der Infobox konnten während der Standorte in Wismar und auf der Insel Rügen überdurchschnittlich viele Gäste in der Box begrüßen. Diese kamen teilweise - weil selbst Urlaubsgäste - aus ganz Deutschland. Aber auch die Bürger der touristischen Hochburgen selbst interessieren sich für nachhaltige Baustoffe, speziell diejenigen, die selbst Feriendomizile unterhalten. Denn der Ruf, dass Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gut für das Raumklima und damit für die Gäste der Pensionen und Hotels sind, eilt der Ausstellung voraus.
So zieht die Wanderausstellung auch auf die Insel Sylt ins Örtchen List, dessen wirtschaftlicher Dreh- und Angelpunkt der Hafen ist. Denn hier legt die Fähre von der Insel Röm an, die neben dem Auto-Shuttle-Zug der Deutschen Bundesbahn die zweite öffentliche Verkehrsverbindung zum Festland ist. Das dänische Eiland kann mit dem Auto über eine Brücke vom Festland aus befahren werden und auch deutschen Nord-Sylt-Urlaubern erscheint der Fährverkehr über die dänischen Nachbarinsel einfacher, als der Shuttle-Zug vom nordfriesischen Niebüll nach Westerland auf Sylt. Der Umweg von ca. 35 KM auf dem dänischen Festland wird deshalb von Vielen in Kauf genommen und wohl auch deswegen hat der Ort während der Saison Tage mit 10.000 und mehr Besuchern.
Die Disposition der Auftragsspedition Detmers verfrachtete daher die Info-Box auf die Syltfähre. LKW-Fahrer Ronald Hofmann, bevorzugter und erfahrener "BAUnatour-Pilot", fuhr damit erstmalig mit dem Ausstellungs-Container auf hoher See. Herrn Hofmann war nach eigener Auskunft zunächst etwas mulmig zumute, weil er sich selbst als nicht sehr "wasserfest" einschätzt. Die 45-minütige Überfahrt fand am 23.08. gegen 6 Uhr bei diesigem, aber ruhigem Wetter statt und der Fahrer meisterte auch diese Aufgabe mit Bravour. Ronald Hofmann zeigt sich später sogar positiv überrascht: Die schnelle und unkomplizierte Abfertigung mit dem 40-Tonner beim Befahren und Verlassen der Fähre verwunderte den 42-jährigen.












