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Bank vor der Tür bei BAUnatour

Die Bank aus Dauerholz entschleunigt die Eröffnungsgäste (v.l.n.r.): Sebastian Brehm, Christine Reitelshöfer und Bundesminister Christian Schmidt.

Eine Sitzbank aus heimischem Holz lädt vor der BAUnatour in Nürnberg in der Königstraße zum Verweilen ein. Sie weist zum einen darauf hin, dass gerade nachhaltiges Bauen nicht an der eigenen Haustür enden darf. Betrachtet man das Wohnen ganzheitlich, dann sind Wohnort und Mobilität mit in die Entscheidungen und in die Baumaßnahmen einzubeziehen. Denn davon, wie und vor allem wo wir bauen und wohnen, hängt auch ab, wie wir uns bewegen. Praktisch ausgedrückt: Was nützt das schönste Öko-Haus, wenn es an der Nahversorgung hapert und der nächste Supermarkt nur mit dem klimaschädigenden Auto zu erreichen ist? Eine Sitzbank fördert zudem ganz charmant die umweltschonendste Art der Fortbewegung – das Gehen! Gerade Ältere, die nicht mehr gut zu Fuß sind, können so mit kleinen Pausen wieder längere Wege bewältigen. Auch Eltern mit Kinderwagen oder kleinen Kindern freuen sich über einen Platz zum Ausruhen. Eine Bank vor der Haustür entschleunigt, hält gleichzeitig mobil und lädt zum nachbarschaftlichen Plaudern ein. Eine Bank im öffentlichen Raum ist daher viel mehr als nur eine Sitzgelegenheit. Sie sorgt auch für soziale Kontakte und mehr Lebensqualität.

Neben der BAUnatour engagierte sich das Projekt „Klimaverträglich mobil 60+“ diese Bank den Nürnberger Besuchern zur Verfügung zu stellen. Das Verbundprojekt wird vom ökologischen Verkehrsclub VCD, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und dem Deutsche Mieterbund (DMB) unterstützt und hilft älteren Menschen dabei, im Alltag und auf Reisen möglichst klimafreundlich unterwegs zu sein − sei es spritsparend mit dem eigenen oder dem Carsharing-Auto, sicher und bequem mit Bus und Bahn, zu Fuß oder mit dem Fahrrad…

Die Bank selbst ist aus sog. Dauerholz gefertigt. Bei der Herstellung dieser modifizierten Holzart werden heimische Hölzer mit ungiftigem Wachs bis in das Kernholz hinein vollständig durchtränkt. Dadurch wird die Oberfläche des Holzes wasserabweisend und in Verbindung mit der niedrigen Ausgleichsfeuchte von Dauerholz wird somit allen holzzerstörenden Pilzen die Lebensgrundlage entzogen. Das Holz ist so sehr gut gegen Witterungseinflüsse geschützt. Das Basismaterial für die Produktion von Dauerholz ist Schnittholz der heimischen Waldkiefer und anderer heimischer Holzarten.

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