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Aigner: Industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe auf dem Vormarsch

"Die industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe nimmt weltweit und in Deutschland Fahrt auf und erobert neue Märkte. Gerade für Deutschland ist das erfreulich, da es als eher rohstoffarmes Land vor dem Hintergrund sich verknappender fossiler Ressourcen in besonderem Maße auf alternative Rohstoffquellen angewiesen ist.


Die Frage, welche Rohstoffe wir wie und in welchem Maße nutzen, berührt nicht nur unseren wirtschaftlichen Wohlstand, sondern auch den globalen Klimawandel", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner anlässlich des Symposium "Nachwachsende Rohstoffe für die Industrie" am 27. November in Berlin.

Bei der Veranstaltung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) treffen nationale und internationale Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um über den Beitrag der nachwachsenden Rohstoffe zu einer der drängendsten Aufgaben des 21. Jahrhunderts zu diskutieren: die Sicherstellung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung. Das Symposium soll dazu beitragen, das Potenzial nachwachsender Rohstoffe für eine nachhaltige Rohstoffwirtschaft auszuloten und Handlungsbedarf abzuleiten. 

Bereits jetzt nutzt die chemische Industrie mehr als 2,5 Millionen Tonnen nachwachsende Rohstoffe. Wie die Zukunft aussehen kann, beschreibt das BASF-Vorstandsmitglied Dr. Marcinowski beispielhaft anhand der "Strategien eines international agierenden Unternehmens". Die Auswirkungen der Entwicklungen auf den weltweiten Rohstoff- und Biomassemärkten auf die Nutzung nachwachsender Rohstoffe werden bei diesem Symposium ebenso dargestellt wie Stand und Perspektiven industrieller Biomassenutzung im nationalen und globalen Kontext. 

Die Veranstaltung wird mit einer Podiumsdiskussion beendet, auf der die circa 200 Teilnehmer mitdiskutieren, um die Chancen einer nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe in der Industrie auszuloten und die daraus entstehenden Konsequenzen für die Gestaltung politischer Rahmenbedingungen aufzuzeigen. 

Die Beiträge der Veranstaltung sowie alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.fnr.de/Symposium2008.

 

Pressemitteilung Nr. 190

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