Nachhaltig Bauen in der InnovationCity
Blauer Himmel, grüne Stadt – unter diesem Motto hat der "Initiativkreis Ruhr", ein Zusammenschluss von 68 führenden Wirtschaftsunternehmen, im Frühjahr 2010 einen revierweiten Wettbewerb für die Klimastadt der Zukunft ins Leben gerufen. Gewinner war und ist Bottrop!
Damit könnte die Stadt für einen Auftakt im Ruhrgebiet zur Wanderausstellung BAUnatour nicht besser gewählt sein: Viele Projekte rund um das Thema Energie und Nachhaltigkeit machten Bottrop im Rahmen des Wettbewerbs zur "InnovationCity": Die Stadt trägt offiziell diesen Titel. In einem Zeitfenster von 10 Jahren soll u.a. damit ein repräsentatives Zielgebiet der Stadt durch innovative Projekte Vorbildfunktion für andere Kommunen haben. In 50 geförderten Haushalten soll mit der Aktion "Intelligentes Zuhause" u.a. anderem durch Steuerungstechnologie erreicht werden, dass Geräte im Haus nur dann in Betrieb sind, wenn sie auch tatsächlich gebraucht werden. Förderer sind die regionalen Energieerzeuger.
Weitere Belege für die Innovationskraft des Standortes im Hinblick auf die Zukunft und Nachhaltigkeit sind beispielsweise die Brennstoffzellenbusse eines regionalen Verkehrsunternehmens, die seit 2009 in der "InnovaitonCity" auch tanken können...
Eröffnung am Berliner Platz
Vom 06.09. bis 13.09. gastierte die BAUnatour mit zahlreichen Mitausstellern vom Arbeitskreis Ökobau Ruhrgebiet in Bottrop. Zur offiziellen Eröffnung begrüßten am Mittwoch, den 07.09.2011 um 15 Uhr Bottrops Bürgermeister Klaus Strehl und der Vorstand des Arbeitskreis Ökobau Ruhrgebiet die BAUnatour in Bottrop. Mehr als ein Dutzend Mitglieder des Arbeitskreises präsentierten sich auf einem Gemeinschaftsstand während der Ausstellungswoche mit der Wanderausstellung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Berliner Platz. Auch der Umweltbotschafter Uhu Ben nahm an der Eröffnungsveranstaltung teil und begeisterte vor allem die jüngsten Gäste in der Info-Box am Eröffnungstag.
Der Erste Bürgermeister Bottrops, Klaus Strehl, steht bereits seit Mitte der siebziger Jahre dem kommunalen Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz vor. Er konnte so vor allem auch die nachhaltigen Entwicklungen auf dem Bausektor seit Beginn der Ökobewegung mitverfolgen. Klaus Strehl sieht den Nutzen nachhaltiger Bau-Innovationen als Zugewinn für alle Beteiligten: Planer und Handwerker können mit ihrem Expertenwissen dem Bauherren mit dem ökologisch gebauten Heim ein wertstabiles Zuhause schaffen. Dies unterstützt die regionale wirtschaftliche Wertschöpfung und sei gut für Mensch und Natur. Speziell in Ballungszentren bedarf es gegenüber den Fragen des Umweltschutzes in baulicher Hinsicht besonderer Sensibilität.
Die Baufachleute aus dem Arbeitskreis Ökobau beraten, planen, bauen und versprechen den Ökobauinteressierten mit ihrem ökologischen Fachwissen und ihrer Erfahrung "Traumwohnungen" zu errichten. Durch umweltschonende Bauverfahren und Verwendung natürlicher und nachwachsender Baustoffe und ausgewählter Materialien entstehe ein "Wohlfühlumfeld". Die Experten aus dem Arbeitskreis arbeiten sowohl im Neubau als auch in der Altbau-Sanierung oder der Innenausstattung. Und sie versprechen lebenswertes und gesundes Wohnen durch die Verwendung ökologischer Baustoffe.








